Nachhaltiges Wärmenetz Mariendorf wird Realität.
Am 14. Januar 2026 fand unsere Auftaktveranstaltung zum geplanten Wärmenetz in Mariendorf statt. Gemeinsam mit dem GASAG-Vorstand Matthias Trunk, GASAG Solution Geschäftsführer Stefan Schönberg und dem Staatssekretär Dr. Severin Fischer, konnten wir im neuen Marienpark mit Gästen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft über die Zukunft der nachhaltigen Wärmeversorgung sprechen – und das mit vollem Erfolg.
Was bedeutet nachhaltiges Wärmenetz?
Im Berliner Stadtteil Tempelhof-Schöneberg planen wir schon bald 9.000 Haushalte mit einem nachhaltigen Wärmenetz zu versorgen. Die Nachhaltigkeit entsteht, weil wir die Abwärme des benachbarten Rechenzentrums nutzen.
Wenn Server in Rechenzentren gekühlten werden, entsteht konstante Abwärme. Die wird heute noch in der Regel ungenutzt in die Umgebung entlassen. Im Marienpark führen wir sie in Zukunft unseren neuen Energiezentralen zu. Dort heben Wärmepumpen die 28 Grad warme Abluft auf das benötigte Temperaturniveau von bis zu 80 Grad an. Diese nachhaltige Wärme bringen wir über ein eigenes Wärmenetz zu unseren Kunden. Im ersten Schritt werden das die Marienhöfe sein, wobei weitere Gebiete sukzessive folgen.
Unsere Ziele und Partner
Neben der angestrebten Klimaneutralität des Landes Berlin bis 2045, hat sich GASAG die Aufgabe gesetzt, allen Kunden bis spätestens 2040 die Möglichkeit einer vollständigen klimaneutralen Energieversorgung bieten zu können. Dabei nehmen Nachhaltige Wärmenetze, die Abwärme aus Rechenzentren auskoppeln, für uns eine Schlüsselrolle ein. Für die Erfolgreiche Realisierung solcher neuen Wärmenetze haben wir mit der Investa Real Estate das Joint Venture DATA2HEAT gegründet.
Gemeinsam mit unseren Partnern treiben wir das Projekt Nachhaltiges Wärmenetz Mariendorf weiter voran, damit möglichst viele Wohn- und Gewerbegebiete vom Potenzial der innovativen Abwärme profitieren können. So wird das Projekt gleichzeitig zu einem wichtigen Baustein der Wärmewende für ganz Berlin.