Haus der Bildung und Technologie in Schwedt mit moderner Architektur, farbiger Fassadengestaltung und grünen Außenanlagen.

Haus der Bildung und Technologie Schwedt.

Integralsonden für die Wärmeversorgung mit Erdwärme

Das Haus der Bildung und Technologie ist nicht nur ein Ort der Vernetzung von Industrie, Handwerk und Bildungsträgern, sondern seit 2012 auch ein Vorzeigeobjekt für energetische Sanierung auf rund 1.200 Quadratmetern – dank Geothermie von GASAG Solution Plus.

Haus der Bildung und Technologie

Der 1964/65 errichtete Schulbau beherbergt heute die Volkshochschule, ein Technologie- und Gründerzentrum sowie regionale Bildungseinrichtungen. Foto: Geo-En
  • Status: Realisiert
  • Bauart: Bestandsbau
  • Energieoutput: 665 MWh/Jahr insgesamt
  • Gesamtfläche: 1.200 m2
  • Energiekonzept: Wärmeversorgung
  • Technologie: Geothermie, Wärmepumpe, Heißwasserspeicher

Projektplanung und -umsetzung lagen damals bei der GEOen – heute sind die Kolleginnen und Kollegen Teil der GASAG Solution Plus. Anders als bei unseren Contracting-Anlagen betreiben die Projektkundinnen und -kunden die Anlage selbst.

Wärmelösung für den Bildungsstandort Schwedt

Das 1964/65 als Schulbau errichtete dreistöckige Gebäude in Schwedt in der Uckermark beherbergt heute die Volkshochschule, ein Technologie- und Gründerzentrum sowie regionale Bildungseinrichtungen. Doch bevor das Objekt zu einem modernen, zukunftsorientierten Bildungsort wurde, war eine energetische Sanierung samt Erneuerung der Energieversorgung nötig. Für die Wärmeversorgung des Hauses der Bildung und Technologie mittels Erdwärme waren unsere Expertinnen und Experten für Geothermie verantwortlich.

Bei der Wärmelösung für das Haus der Bildung und Technologie in Schwedt handelt es sich um eine monovalente Anlage – sprich ein einziges Heizsystem für das gesamte Objekt. Die Lösung besteht aus zwei Integralsonden, einer Wärmepumpe und einem Heißwasserspeicher. Das Besondere: Jede Integralsonde benötigt lediglich ein einziges Bohrloch, über das sie Grundwasser fördert, um ihm Wärme zu entziehen und der Heizung zuzuführen. Anschließend leitet die Sonde das Wasser durch dasselbe Bohrloch wieder in das Erdreich ein.

Dieses Verfahren spart Zeit und Kosten, da nur ein Bohrloch statt zwei Bohrlöchern nötig ist. Als großer Vorteil stellte sich die außergewöhnlich hohe Grundwassertemperatur in Schwedt heraus. Diese beträgt etwa 12 Grad und ermöglicht den Betrieb der Wärmepumpe unter günstigen Bedingungen. Aufgrund der vorteilhaften Voraussetzungen vor Ort und der Leistungsfähigkeit der Sonden sind nur zwei Integralsonden für die Wärmversorgung des gesamten Hauses der Bildung und Technologie notwendig.

Haus der Bildung und Technologie in Schwedt mit moderner Architektur, farbig gestalteter Fassade und begrüntem Vorplatz.
1.200 Quadratmeter Bürofläche: Die energetische Sanierung des Hauses für Bildung und Technologie wurde 2012 abgeschlossen. Foto: GASAG Solution Plus
Geothermie-Steuerungsanlage von Geo-En mit digitalem Bedienpanel und Manometer zur Überwachung der Wärmeversorgung.
Die Wärmelösung besteht aus zwei Integralsonden, einer Wärmepumpe und einem Heißwasserspeicher. Foto: GASAG Solution Plus

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Porträt Alexander Meeder mit grauem Haar und blauem Hemd vor einem hellen, unscharfen Hintergrund.

Alexander Meeder

Leiter Planung und Entwicklung Geothermie und Umweltenergien

Unsere Referenzen

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